weBLOGbuch

Asus Monitor VW225 Knöpfe Taster reparieren

Bei meinem und vielen anderen Asus-Monitoren gehen nach einer Weile die Taster kaputt. Und das meistens nach Ablauf der Garantie. So lange es nur den Taster für die Einstellungen betrifft, kann man damit ganz gut leben, aber bei mir hat nun kürzlich den An-Aus-Schalter erwischt. Er blieb in der Aus-Stellung stecken und somit funktionierte das Gerät gar nicht mehr.

Nach etwas Recherche im Internet fand ich dann heraus, dass die Knöpfe sich gern mit Plastikspänen zusetzen und verklemmen. Von Asus gibt es dafür gar keinen Support. Keine Ersatzteile, einfach nichts.

Also einfach selbst machen.

1. Monitor öffnen.
– die beiden Schrauben links und rechts des Schwenkfußes lösen
– Fuß nach unten herausziehen
– danach ist am unteren, mittleren Rand auf der Rückseite eine Schraube zu sehen, diese lösen. Damit ist der vordere Rahmen fixiert
– nun mit einem breiten Schraubenzieher unten den Rahmen vorsichtig abhebeln. Dabei ist etwas Kraft nötig, um die Clips zu lösen. Bei mir ging das ohne Schäden

2. Platine herauslösen
– Stecker von der Platine lösenFoto 23.06.15 19 18 50
– Platine aus den beiden seitlichen Halterungen lösen (etwas auseinander drücken)

3. Mikrotaster auslöten und neue einlöten
– hängt vom persönlichen Geschick, auslöten ist etwas schwierig
– einlöten sollte kein Problem sein

 

 

Und nun das Wichtigste:
Ich habe lange und ausgiebig nach einem passenden Mikrotaster gesucht, der auf dieser Platine passen könnte. Nach dem Studium vieler Datenblätter habe ich schließlich einen perfekt passenden Taster gefunden.

Es handelt sich um den PTCFV (mit Pins) von Apem. Der PTFV hat die gleichen Spezifikationen, aber keine Halterungspins. Wenn er ordentlich eingelötet ist, sollte er genauso gut funktionieren.
Links bei RS Online:
Apem PTCFV bei RS Online
Apem PTFV bei RS Online

Alles wieder zusammenbauen, fertig!

PS: Ich habe noch 5 PTFV rumliegen. Wer diese habFoto 23.06.15 20 26 29en möchte, soll einfach einen Kommentar hinterlassen.


Grafikfehler Lenovo T400 und andere

Mein treues Lenovo T400 ärgert mich neuerdings verstärkt mit wirren Streifenmustern und Flackern beim Scrollen. Sobald sich das Bild ändert, z.B. durch das Markieren eines Textes mit dem Cursor, verschwinden die Streifen wieder. Jedenfalls für kurze Zeit. Da sich eine Lösung nicht so leicht finden ließ, teile ich meine Erkenntnisse mal hier.

Der Fehler tritt in folgender Konstellation auf:

– Windows Vista oder 7 (32- / 64-bit)
– Intel Virtualization Technology for Directed-IO (VT-d) aktiviert (BIOS)
– es sind zwei verschieden große Speicherbausteine verbaut (z.B. 2 GB und 1 GB)

Bei mir treffen alle 3 Punkte zu. Es reicht aber, einen zu beheben. Da ich momentan keine Virtualisierung brauche, reichte es, den o.g. Menüpunkt im BIOS zu deaktivieren. Mittelfristig ist das aber ein willkommener Grund, den 1-GB-DIMM gegen einen 2-GB-Modell auszutauschen und dann die Virtualisierung wieder zu nutzen.


Eingehende Rufe ohne Blockwahl mit CAPI ISDN-Karten und Gemeinschaft 3.1 (Asterisk)

Bei einem Kunden trat folgendes Problem auf:

Anrufer, die ohne Blockwahl anriefen wurden nicht durchgestellt.

Ein Blick ins Log ergab, dass nicht die vollständige Rufnummer an die Anlage übermittelt wurde.
Eine vollständige Nummer wäre 1234567-01 . Also eine siebenstellige Kopfnummer und eine zweistellige Durchwahl. Bei den fraglichen Anrufen wurde nur 1234567-0 übermittelt. Damit kann die Anlage natürlich nichts anfangen. Bessere ISDN-Karten haben in ihren Treibern Einstellungen für „overlapdialing“ oder definierbare Rufnummernlängen, auf deren Vollständigkeit erst gewartet wird. Nicht so bei ISDN-Karten, die mit CAPI eingebunden werden (in meinem Fall eine aktive AVM B1). Hier hilft nur, das Problem über den Asterisk-Dialplan zu lösen.

Die verwendete Asterisk-Distribution ist „Gemeinschaft 3.1“, das Vorgehen lässt sich aber auch auf jede andere Asterisk-Installation übertragen.
Wir bauen einen Wrapper in den Dialplan ein, der zu kurze Nummern abfängt.
Die erste Anweisung trifft zu, wenn eine Anrufer mit einer passenden Zielrufnummer kommt und springt dann in den ursprünglichen context. Die zweite Anweisung trifft bei zu kurzen Nummern zu. Es wird dann 2 Sekunden auf eine „Nachwahl“ per DTMF-Erkennung gewartet und die komplette Rufnummer dem eigentlichen ISDN context von Gemeinschaft übergeben.

Dazu sagen wir zuerst den CAPI-Gateways, dass nicht mehr der eigentliche gg-isdn-bri context genutzt wird, sondern der wrapper. Dazu editiert man die /opt/gemeinschaft/etc/asterisk/capi-gateways.conf.php kommentiert die context-Zeile aus und fügt den Wrapper hinzu.

 

//echo ‚context=from-gg-‚, $gw[‚gg_name‘] ,“\n“;
echo ‚context=from-isdn-bri‘ ,“\n“;
echo ‚immediate=no‘,“\n“;

Nun wird der Wrapper in Datei /opt/gemeinschaft-source-3.1/opt/gemeinschaft/etc/asterisk/e.ael eingefügt. (ganz unten bei custom contexts)

context from-isdn-bri {
_1234567XX => {
Verbose(1, ### Call by ISDN-BRI from ${CALLERID(num)} to ${EXTEN});
jump ${EXTEN}@from-gg-isdn-bri;
}
_12345670X => {
Verbose(1, ### Call by ISDN-BRI from ${CALLERID(num)} – Waiting for DTMF tones );
WaitExten(2);
jump ${EXTEN}@from-gg-isdn-bri;
}
}

Danach noch den Dialplan mit dem Aufruf von /opt/gemeinschaft/sbin/start-asterisk neu generieren lassen.

Fertig.

 

 

 


Heute geht es los

In ca. 12 Stunden ist die Abfahrt geplant. Bis dahin ist noch einiges zu tun. Die Sachen müssen noch gepackt und im Bulli verstaut werden und ein letzter Check ob denn wirklich alles an Bord ist, kann auch nicht schaden.
Dann geht schnurstracks nach  Hirtshals in Dänemark


Größere Kartenansicht

Von dort startet am Freitagabend die Fähre nach Norwegen.

 


Noch 14 Tage…

… dann geht es los. Die zweite große Tour nach „Schottland 2009“. Natürlich wieder in einem T3 Bulli. Natürlich wieder eine total verwohnte Kiste:

Das Ziel dieser Reise: Das Nordkapp! Über Dänemark mit der Fähre nach Norwegen und dann durchs Gebirge, am Meer, Fjorden und Gletschern entlang zum Kapp.
Wenn das Wetter es erlaubt, gibt es noch den Gewaltmarsch zum „echten Kapp“ (das Nordkapp ist nicht der nördlichste Punkt des europäischen Festlandes).
Dann zurück durch Schweden und am Bottnischen Meerbusen entlang, dann Stockholm, Kopenhagen und dann mit der Fähre über Fehmarn zurück in die Heimat.
Laut Routenplaner sind das mehr oder weniger 6197 km.  Zeitansatz: 25 Tage

Hinroute
Rückroute

Ich hoffe am 27.08. kann ich den Skeptikern, die schon Wetten auf das Ableben des Bullis abgeschlossen haben, entgegnen: „Und er fährt noch!

Ich werde von unterwegs berichten!

 

 


Geschafft

Der erste Halbmarathon ist geschafft. Der 5. Tangermünder Elbdeichmarathon ist Geschichte.
Mit der Zeit bin ich sehr zufrieden. Aus den angepeilten 1:59:59 wurden 1:45:35 (brutto)
Leider war ich einer der Pechvögel, deren Transponder beim Start nicht auslösten. Somit habe ich nur eine Zeit Startschuss->Ziel. Da ich ein bisschen weiter hinten stand kann man wohl nochmal 15-30 Sekunden abziehen.

Meine Vorbereitung startete am 02. März und umfasste 3 Einheiten pro Woche. Das waren dann insgesamt 129 Trainingskilometer

Wenn man sich die Trainingspläne für Debütanten ansieht und dort 2:30 bis 2:15 angesetzt werden und das bei 10 Wochen und 3 Einheiten pro Woche, dann bekommt man anfangs großen Respekt vor Zeiten unter 2:00 bzw. sogar unter 1:50.

Mein Fazit: Unsinn. Ich bin im Plan bei Woche 5 eingestiegen. Hatte also 6 Wochen Vorbereitung. Am 02. März hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben Laufschuhe an und bin einfach gestartet. Wenn man nicht völlig unsportlich ist, schafft man auch als Debütant mit der vollen Vorbereitung eine Zeit unter 2:00

Fazit der Veranstaltung: Bestes Wetter, schöne Strecke, perfekte Organisation

Over and out.


6 Wochen

Kurzfristig entschieden: Ich mach ihn.
Sch… auf 10-Wochen-Plan, 16-Wochen-Plan usw.
Plan: laufen, regenerieren, nicht verletzen (letzteres wird am schwierigsten)

Heute gleich mal die Schuhe eingelaufen.